Kann man Kekse einfrieren?

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Kann man Kekse einfrieren?

Die Keksdose quillt über oder du willst schon vor Weihnachten mit dem Backen starten? Dann stellt sich schnell die Frage: Kann man Kekse einfrieren? Die Antwort ist eindeutig: Ja! Sowohl fertige Kekse als auch roher Keksteig lassen sich wunderbar einfrieren – wenn man ein paar Dinge beachtet. Hier erfährst du, wie es richtig geht, wie lange die Haltbarkeit ist und welche Sorten besonders gut geeignet sind.

Kekse einfrieren: Geht das wirklich?

Ob Butterplätzchen, Cookies oder Vanillekipferl – selbstgebackene Kekse einzufrieren ist eine clevere Möglichkeit, um sie frisch zu halten. Das Einfrieren verlangsamt den Alterungsprozess und sorgt dafür, dass Aroma und Konsistenz erhalten bleiben.

Wichtig zu wissen: Nicht alle Sorten eignen sich gleich gut. Besonders gut lassen sich trockene, eher feste Kekse einfrieren. Weiche Kekse mit Füllungen oder Glasuren sind etwas empfindlicher, schmecken nach dem Auftauen aber oft trotzdem lecker.

Welche Kekse kann man einfrieren?

Diese Keksarten eignen sich besonders gut zum Einfrieren:

  • Mürbeteigplätzchen
  • Butterkekse
  • Vanillekipferl
  • Amerikanische Cookies (auch mit Schokostücken)
  • Haferkekse
  • Spritzgebäck

Sie behalten nach dem Auftauen ihre Konsistenz und ihr Aroma – vorausgesetzt, sie wurden luftdicht verpackt und richtig gelagert. Besonders aromatische Sorten wie Gewürzplätzchen oder Kekse mit Nüssen entwickeln beim Auftauen sogar noch mehr Geschmack.

Weniger geeignet sind Kekse mit Cremefüllung, Zuckerguss oder Glasur – hier verändert sich nach dem Einfrieren oft die Textur. Auch Eiswaffel-Kekse oder Gebäck mit sehr hoher Feuchtigkeit sind kritisch.

Wie friert man Kekse richtig ein?

Damit deine selbstgebackenen Kekse nach dem Auftauen noch genauso lecker schmecken, solltest du beim Einfrieren auf folgende Punkte achten:

  1. Kekse komplett auskühlen lassen: Warmes Gebäck verliert im Gefrierbeutel schneller die Textur und kann Kondenswasser bilden.
  2. Lagenweise einfrieren: Lege Butterbrotpapier oder Backpapier zwischen die einzelnen Schichten, damit sie nicht zusammenkleben.
  3. Luftdicht verpacken: Am besten in Gefrierbeutel mit Zipper oder gut schließende Dosen, um Gefrierbrand und Geschmacksverlust zu vermeiden.
  4. Beschriften nicht vergessen: Sortenname und Datum helfen beim Überblick und verhindern, dass du den Überblick über deine Naschvorräte verlierst.
  5. Portionsweise einfrieren: So kannst du bei Bedarf nur eine kleine Menge auftauen, ohne die ganze Charge entnehmen zu müssen.

Kekse einfrieren – wie lange sind sie dann haltbar?

Im Gefrierfach halten sich Kekse 2 bis maximal 3 Monate, ohne an Qualität zu verlieren. Danach werden sie meist nicht ungenießbar, aber Geschmack und Konsistenz leiden. Weiche Cookies solltest du etwas früher verbrauchen.

Gibt es Alternativen zum Einfrieren, um Kekse haltbar zu machen? Ja! Wenn du keinen Platz im Gefrierfach hast oder Kekse lieber zimmerwarm lagerst, gibt es ein paar gute Alternativen:

  • Luftdichte Blech- oder Keksdosen: Ideal für trockene Kekse, besonders mit Backpapier zwischen den Lagen.
  • Vakuumieren: Verlängert die Haltbarkeit deutlich, besonders bei luftempfindlichem Gebäck.
  • Dunkel und kühl lagern: Ein Vorratsschrank oder eine Speisekammer bei 15–18 Grad schützt vor Aromaverlust.

Wichtig: Immer darauf achten, dass die Kekse komplett ausgekühlt und trocken sind, bevor du sie aufbewahrst, damit sie knusprig bleiben.

Kann man Plätzchenteig einfrieren?

Ja, du kannst auch rohen Keksteig einfrieren. So klappt's:

  • Den Teig in Frischhaltefolie oder einen Gefrierbeutel luftdicht verpacken
  • Flach drücken, damit er schneller auftaut
  • Alternativ: Teig zu Kugeln formen (z. B. bei Cookies) und einzeln einfrieren

Tipp: Beim nächsten Mal einfach direkt auf Vorrat backen und die Hälfte einfrieren. So hast du immer frische Plätzchen zur Hand. Gut verpackt hält sich der Keksteig im Gefrierfach etwa 2 Monate. Danach lässt sich der Teig meist noch verarbeiten, aber Geschmack und Konsistenz können sich verändern.

Übrigens: Auch Zutaten für deine Plätzchen kannst du einfrieren – zum Beispiel Butter, Nüsse oder Eigelb. So kannst du auch spontane Backideen schnell umsetzen. Ebenso lässt sich anderes Kleingebäck wie Kuchen, Stollen oder ähnliches hervorragend einfrieren.

Gekaufte Kekse einfrieren – geht das auch?

Auch gekaufte Kekse lassen sich in vielen Fällen einfrieren. Besonders gut klappt das mit:

  • Einfachen Butterkeksen
  • Trockenem Gebäck
  • Keksen ohne Creme- oder Schokofüllung

Idealerweise frierst du gekaufte Kekse direkt nach dem Kauf ein – solange die Verpackung noch ungeöffnet ist. So bleibt die Frische am besten erhalten. Geöffnete Kekse kannst du ebenfalls einfrieren, solltest sie aber vorher luftdicht umfüllen und möglichst bald verbrauchen.

Kekse mit Cremefüllung, Zuckerguss oder empfindlichen Toppings reagieren oft negativ auf das Einfrieren. Sie werden nach dem Auftauen weich oder verlieren ihren Biss. Diese solltest du besser trocken und kühl lagern – luftdicht verschlossen, um Aroma und Knusprigkeit zu bewahren.

Kekse und Keksteig auftauen leicht gemacht

Kekse aus dem Gefrierfach sollten bei Raumtemperatur aufgetaut werden. Lege sie dafür einfach auf einen Teller oder ein Kuchengitter und lass sie unbedeckt liegen. Je nach Sorte dauert das etwa 30 bis 60 Minuten.

Verzichte am besten auf das Auftauen im Backofen oder in der Mikrowelle, da sie dort schnell hart oder zäh werden können.

Wenn du Teig eingefroren hast, kannst du ihn entweder komplett auftauen oder direkt verarbeiten – z. B. Cookie-Kugeln einfach auf das Backblech legen und mit etwas längerer Backzeit frisch backen.

Fazit: Kekse einfrieren spart Zeit und sorgt für Frische

Egal ob Cookie Teig, Plätzchenteig oder fertige Kekse: Du kannst Kekse einfrieren und so Backzeit sparen, Vorräte anlegen und Reste sinnvoll nutzen. Besonders in der Weihnachtszeit ist das eine tolle Strategie.

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